US Midterms 2026 und die Folgen für Deutschland, Europa und die USA

Di, 17.11.2026 · 19:00 – 21:00 Uhr · Halle (Saale), Operncafé · Sachsen-Anhalt

Weitere Informationen und Anmeldung bei der Deutschen Atlantischen Gesellschaft

Die US-Midterm-Wahlen am 3. November 2026 sind weit mehr als Zwischenwahlen zum Kongress. Sie gelten zugleich als wichtiger Stimmungstest für die Politik des Präsidenten und geben Aufschluss darüber, wie die amerikanische Bevölkerung die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung des Landes bewertet.

Welche Versprechen wurden eingelöst? Wie beurteilen die Wähler die wirtschaftliche Lage und die politische Richtung der Vereinigten Staaten? Und welche Rückschlüsse lassen die Ergebnisse auf die weitere Entwicklung der amerikanischen Innen- und Außenpolitik zu?

Auch für Deutschland und Europa haben die Midterm-Wahlen in den USA große Bedeutung. In einer Phase tiefgreifender Veränderungen der internationalen Ordnung stellen sich grundlegende Fragen zur Zukunft der transatlantischen Beziehungen, zur Rolle der USA in der NATO und zur europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik.

Wie verändert sich das politische Kräfteverhältnis in Washington? Welche Folgen ergeben sich daraus für Deutschland und Europa? Und welche Konsequenzen müssen die europäischen Partner für ihre eigene Sicherheit, Handlungsfähigkeit und wirtschaftliche Stärke ziehen?

Botschafter Christoph Eichhorn war deutscher Botschafter in Estland und Bulgarien und Gesandter in Washington. Seine vier Jahrzehnte Erfahrung als Diplomat umfassen unter anderem neun Jahre in den USA als Gesandter an der deutschen Botschaft und als Austauschdiplomat für Ukraine-Politik im US-Außenministerium. Er erlebte dort die Anschläge des 11. September 2001 und den Irakkrieg. Während der historischen Wende von 1989 bis 1992 arbeitete er an der Botschaft in Moskau. In Bonn und Berlin war er Redenschreiber und Parlamentsreferent im Leitungsstab des Bundesaußenministers, leitete das USA/Kanada-Referat und arbeitete als stellvertretender Beauftragter der Bundesregierung für Abrüstung und Rüstungskontrolle während des ersten russischen Angriffs auf die Ukraine 2014.

Seine langjährige diplomatische Erfahrung ermöglicht ihm dabei einen differenzierten Blick auf politische Entwicklungen, der unterschiedliche Interessen, Positionen und Perspektiven berücksichtigt.

Als Keynote-Speaker berät er heute Unternehmen, Institutionen und Universitäten zu Digitalisierung und Cybersicherheit, Außen- und Sicherheitspolitik, geopolitischen Faktoren in Unternehmensstrategien, Fake News und Desinformation sowie Intercultural Skills für Unternehmen.

Seine Karriere begann er als Journalist für die ARD und als Consultant für EU-Projekte. Er studierte Geschichte, Politik, Staats‑, Europa- und Völkerrecht in Bonn, Berlin, Brüssel und an der London School of Economics.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen